Letzte Woche gab es noch mehr gute Neuigkeiten: nachdem mein Buch beim Rudolph-Dirks-Award ja schon in der Kategorie „Coming-Of-Age“ nominiert war, kam am Donnerstag die Nachricht, dass ich noch für zwei weitere Kategorien nominiert bin, nämlich für „Bestes Szenario“ und „Bestes Artwork“. Ich freu mich echt wie blöd. Beide Nominierungen bedeuten mir wahnsinnig viel. Und beim Artwork auch noch neben zwei meiner Vorbilder zu stehen, ist der Hammer. Mawils Arbeiten lese ich seit Jahren und haben mich darin bestärkt, die echten Geschichten zu erzählen. Mit seinem Buch „Wir können ja Freunde bleiben“ hat er so treffend die Gefühlswelten von Heranwachsenden und junger Liebe aufgezeichnet, da ging eine Welt für mich auf, und hat damals schon den Wunsch geweckt, auch mal eine längere Geschichte zu erzählen. Und Saschas Wüstefelds Artwork ist einfach nicht von dieser Welt. Ich glaub ich lehne mich nicht zu weit aus dem Fenster, wenn ich sage, dass die gesamte deutsche Zeichnerzunft ihn für seinen Zeichenstil, seine Farbwahl und seine unglaublich komplexen Kompositionen bewundert. Pfeift Euch mal den Trip namens „Das UPgrade“ rein, den er zusammen mit Ulf Graupner erschaffen hat, dann wisst Ihr was ich meine. Nun neben diesen beiden Endbossen zu stehen ist einfach der Hammer.

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Für den Rudolph-Dirks Award dürfen nur „Experten“ stimmen, also nur Leute aus der Comicindustrie. Wenn Ihr zu dieser In-Crowd gehört, also Buchhändler, Mitarbeiter von Comic-Verlagen und angeschlossener Branchenzweige, Fachjournalisten, Kulturmanager und Comic-Schaffende, könnt Ihr Euch hier für die Abstimmung registrieren. Ich würd mich natürlich sehr über Eure Stimme freuen. Habt eine schöne Woche.

Bob Seger – Heavy Music