Dies ist eine der Seiten, die ich dramaturgisch etwas ‚überhöht‘ habe. Ich weiss nicht genau, wie sich die letzten Momente dieses Abends abgespielt haben, ich weiss nur, dass die (O-Ton) „mit dem blutigen Hemd gefeiert haben“. Wie schon gesagt, ich war nicht dabei und habe nur davon gehört. Trotzdem war mir es wichtig, die Brutalität und Kaltblütigkeit der Täter darzustellen. Tim hat diesen Abend beinahe nicht überlebt. Dadurch dass sein Alkoholpegel so hoch war, die Wunden so tief, und er entsprechend so viel Blut verloren hat. Dass die Täter danach kein bißchen Reue, sondern sich im Gegenteil auch noch gegenseitig auf die Schulter geklopft haben, brauchte ein starkes Bild, auch wenn es sich nicht ganz genauso abgespielt hat.
Soviel mein kleiner Exkurs zu autobiographischer Fiktion und Dramturgie. Habt eine schöne Woche.

The Love Me Nots: Broken