Sorry für die erneute Verspätung, es gab hier wieder ein kleines WordPress-Problem. Inzwischen steht die Ausstellung aber, und Samstag geht’s los. Morgen ist Pressekonferenz und heute war schon ein grosser Artikel bzw. ein Interview in der Rheinischen Post. Wir haben da wirklich ordentlich was aufgebaut, mit der Hilfe von so vielen Leuten und ich kann’s nicht abwarten, Euch das endlich zu präsentieren. Schaut’s Euch an! Ausführliche Fotos gibt’s aber natürlich erst online, wenn die Ausstellung durch ist, ich will ja nichts spoilern.
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Aus Zeitgründen kopier ich hier jetzt einfach mal Carlsens Presseinfo rein, da sind alle wichtigen Infos drin. Aktuelle Infos gibt’s über die Facebook Events hier und hier
. Auch will ich jetzt schon mal darauf hinweisen, dass ich nächste Woche noch eine Signierstunde bei der Mayerschen Buchhandlung in Wesel habe.

Drei Fragen an den „Fahrradmod“ Tobi Dahmen

Nicht erst mit seiner Tanzeinlage auf der diesjährigen Max und Moritz-Gala in Erlangen hat Tobi Dahmen die Herzen der Leser gewonnen; sein autobiografischer Comic „Fahrradmod“ bietet sowohl ein eindringliches Bild von den Jugendkulturen der 1990er Jahre als auch großes Identifikationspotential: „Fahrradmod“ ist ein Buch über Freundschaften, über die Liebe zur Musik und nicht zuletzt über das Aufwachsen in der Kleinstadt. Genau diese Kleinstadt, Wesel in Nordrhein-Westfalen, widmet dem Künstler nun zum 775-jährigen Stadtjubiläum eine groß angelegte Ausstellung, die am 18. Juni 2016 eröffnet wird.
Über seine Jahre in dem Städtchen am Niederrhein, die Ausstellung und seine Pläne in nächster Zukunft spricht Tobi Dahmen im Kurzinterview.

In Deiner Graphic Novel „Fahrradmod“ beschreibst Du Deine Jugend in Wesel und wie Du mit dem Aufwachsen in der Provinz auch gehadert hast. Wie fühlt es sich an, jetzt mit einer großen Ausstellung von der Stadt gewürdigt zu werden?

Grundsätzlich stellt ja jeder Jugendliche ab einem gewissen Alter die eigene Umgebung in Frage. Wenn man in meinem Buch mal zwischen den Zeilen liest, dann erfährt man aber, dass ich sehr glücklich und dankbar bin, eine derart bewegte und wilde Jugend erlebt zu haben. Und ich freue mich, dass ich nun der Stadt, die damals die Bühne dafür gestellt hat, meine Sicht auf diese Erfahrungen zeigen kann. Dass mir Wesel dabei so viel Raum (knapp 500 Quadratmeter) zur Verfügung stellt, und gleichzeitig so viel Werbung dafür macht, zeigt auch, wie glücklich die Stadt selbst mit dem Buch ist. Es ist schon ein schöner Kreis der sich da schließt: in meiner Jugend selbstgezeichnete und kopierte Partyflyer an den Mülltonnen der Stadt, heute mein Logo auf den Litfaßsäulen und Laternenmasten in der ganzen Stadt.

Was erwartet die Besucher in der Ausstellung?

In der Ausstellung sind zahlreiche Kunstdrucke und Originalseiten aus dem Buch zu sehen, daneben Skizzen, Vorzeichnungen und Wandmalereien. Schwerpunkt wird natürlich zum 775-jährigen Stadtjubiläum der Wesel-Bezug mit Bildern von der Stadt sein. Darüber hinaus gibt es natürlich auch noch einige andere Szenen aus der Geschichte zu sehen. Außerdem haben wir, um den Einstieg in die Lebenswelt des jungen Protagonisten zu erleichtern, ein Jugendzimmer nachgebaut.

Was hast Du als nächstes in Planung?

Nach dem ganzen Ausstellungs- und Lesungsmarathon der letzten Zeit steht erstmal Urlaub an. Aber danach werde ich mich mit meinem nächsten Projekt beschäftigen, das den Arbeitstitel ‚Columbusstraße‘ trägt, die Straße in Düsseldorf, in der sich meine Eltern kennengelernt haben. Meine Eltern haben noch den Krieg erlebt, und es gibt da einige Geschichten, die ich erzählenswert finde. Aber momentan bin ich wirklich noch mit der Materialsammlung beschäftigt, ich hab noch keinen Strich gemacht.

Die Ausstellung „Fahrradmod“ eröffnet am 18. Juni 2016 um 18 Uhr in der Galerie am Centrum in Wesel:

Galerie Im Centrum
Ritterstraße 12-14, 46483 Wesel
https://www.wesel.de/de/veranstaltungen/fahrradmod/

Die Ausstellung ist bis zum bis 21. August 2016 zu sehen:

Öffnungszeiten der Galerie Im Centrum
Di-Fr: 10:30 Uhr – 18:30 Uhr
Sa: 10:00 Uhr – 18:30 Uhr
So: 11:00 Uhr – 17:00 Uhr
Mo und an gesetzlichen Feiertagen geschlossen

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