Ich hatte dieses Wochenende mal wieder das seltene Vergnügen, die Tanzschühchen zu putzen und eine ganze Nacht zu Northern Soul zu tanzen. Und, das machte das dann wirklich zu einem besonderen Vergnügen, mit Live-Band Unterstützung, die Originators spielten hier in meinem Heimatstädtchen. Eine relativ neue Band, und tatsächlich, sie covern nicht Motown oder irgenwelche Party-Klassiker, sondern echte Northern Soul Hits. Und gut waren sie auch noch. Okay, man hört schon, dass es eine Band von  heute ist und nicht aus den Sechzigern, und manchmal war ein Stück auch einen Tick zu langsam, aber sie haben amtlich abgeliefert, und si wurden entsprechend vom Publikum gefeiert. Sollte man also im Auge behalten.

Letzte Woche lief ja dann auch endlich die Northern Soul Dokumentation auf BBC2, die ja ordentlich eingeschlagen hat, eine Million Zuschauer, das beste Zuschauerergebnis in der Geschichte der Sendung. Vielleicht kommt das grosse Revival ja doch, von dem alle reden. Wenn Ihr die Show nicht gesehen habt, die gibt es inzwischen auf youtube.

Ansonsten bereite ich mich heute ein wenig auf die Buchmesse in Frankfurt vor, die wieder Mitte Oktober stattfinden wird. Da wird es am Donnerstag, den 10. 10. auf der Comicbühne einen Zeichenbattle vor Publikum mit den lieben Kollegen geben, und am Samstag, den 12. abends im Museum für Kommunikation eine Comic-Lesung. Thema sind Horrorgeschichten, also werd ich den Tag auf dem Sofa mit Schundheftchen verbringen. Herrlich.

Youngblood Smith – You Can Split