Sicherlich konnte man den Saal des Casinos ganz normal ebenerdig betreten, aber ich habe hier die Treppe zur Galerie aus rein dramaturgischen Gründen eingefügt. Auch als Spiegel zum Intro des ersten Kapitels, wo unsere Protagonisten in den dunklen Keller des Flamingo herabsteigen. Die alte Dame, die die Membership-Cards kontrolliert und das Eintrittsgeld kassiert, hiess übrigens Mrs. Hilda Woods.

Ich bin gerade erst vom Kings and Queens Weekender zurück, was für ein Spass. Nette Gespräche, viel zu den schönen Soul-Sets getanzt, durch den Hamburger Hafen auf der Hedi geschippert, und sowieso mal wieder Hamburg genossen. Was mich aber echt umgehauen hat, waren die Ska-Sets, allen voran das von ‚Big‘ Phil Enthucol. Wie lange schwirre ich jetzt in dieser Szene rum, 27 Jahre?! Irgendwie hatte ich das Gefühl, ich höre Skinhead Reggae zum ersten Mal so, wie er klingen soll. Als ob die Msuik endlich zu ihrem Recht kommt. Ich stand nur da, und hab’s genossen. Was für ein Sound! Ich muss mich auch hier nochmal bei den Veranstaltern Ralf und Alex für die ganze Arbeit bedanken. Schade, dass es wohl der letzte K&Q-Weekender war. Wir werden ihn vermissen.

Bobby Goldsboro – Too Many People