Hier ein kleiner Auszug aus Wikipedia zur Dritten Welle, dem Ska Revival Ende der Achtziger Jahre:

„Die dritte Ska-Welle breitete sich Mitte der 80er Jahre aus, mit Bands wie The Toasters, The Slackers, The Hotknives, No Sports aus Stuttgart, Blechreiz aus Berlin, Skaos aus Krumbach, The Blue Beat aus Jülich bei Aachen und NGOBO NGOBO. Einer der wichtigsten Vertreter der Third Wave aus dem deutschsprachigem Raum sind The Busters aus Wiesloch bei Heidelberg.

Third Wave Ska ist die stilistisch wieder eher auf puristische Mittel beschränkte, in allen Geschwindigkeiten und Instrumentierungen gespielte Konzentration auf die musikalischen Muster des Ska in modernem Soundgewand. Die dritte Welle erhielt ihren Namen mit dem Aufkommen der amerikanischen, britischen und deutschen Skabands nach den Erfolgen der 2Tone-Ära, folgt dieser auch unmittelbar. Während die 2Tone-Bands ihre Vorliebe zu Ska mit damaligen Subkulturen wie Punk und New Wave zum klassischen 2Tone ohne konkrete Klangvorbilder verbanden, sind die Third-Wave-Bands wiederum von denen der 2Tone-Zeit beeinflusst. Viele Third-Wave-Bands der ersten Stunden sind heute nach wie vor aktiv, so z.B. The Toasters, The Busters, Skaos, The Blue Beat und Mr. Review aus Holland. Mitte der 80er Jahre machte die Band El Bosso und die Ping Pongs aus Münster auf sich aufmerksam, weil sie Ska in deutscher Sprache spielten. Ende der 90er Jahre griff die Band Das Kartell aus Lübeck dieses Konzept auf und tourt noch heute.

Relativ zeitnah zum Third Wave kam mit den Bosstones auch eine Vermischung von Ska mit Punk- und Metal-Elementen auf, so dass zur gleichen Zeit die kommerziell erfolgreicheren Stilrichtungen Skacore und Skapunk auftauchen. Diese müssen aber getrennt von der Third Wave betrachtet werden.“

El Bosso und die Ping Pongs – Immer nur Ska

 

Hier ein kleiner Auszug aus Wikipedia zur Dritten Welle, dem Ska Revival Ende der Achtziger Jahre