Willkommen zu ‚Fahrradmod‘, meinem autobiographischen Comic über meine Jugend in einer Kleinstadt und die örtliche Sixties Jugendsubkultur der Mods. Warum bleibt man über zwanzig Jahre an einer Bewegung haften, die eigentlich mal für Jugendliche gedacht war, aber (für mich) dennoch nichts von seiner Faszination verloren hat? Die ist eine Geschichte über die Achtziger und Neunziger Jahre, über das Leben in der Kleinstadt, um Freundschaft und den eigenen Platz. Um Heimat. Die Geschichte einer Hassliebe. Seit 2007 arbeite ich nun an diesem ständig wachsenden Projekt, was wohl in seiner kompletten Form über 400 Seiten umfassen wird. Weil das aber soviel Zeit braucht, bis das Buch dann irgendwann fertig sein wird, habe ich mich entschlossen, die Seiten in Absprache mit meinem Verlag im Internet vorzuveröffentlichen. Mit einem Update jeweils Montags und Donnerstags.  Bisher habe ich über die Arbeit am Projekt auf meinem Blog www.fahrradmod.blogspot.com berichtet, aber das war mitunter recht chaotisch, was die Chronologie anging, und war doch eher Werkstattbesuch. Dies ist ein wirklicher Webcomic.

Trotzdem möchte ich mich bei allen Besuchern meines alten Blogs herzlich für das Interesse über die Jahre hinweg bedanken.Es gab immer wieder Zeiten, in denen die Arbeit, bedingt durch mein Tagesgeschäft, die Illustration, die Familie oder fehlenden Enthusiasmus liegen geblieben ist. Aber die beständig freundlich nachhorchenden Stimmen haben mich dann doch immer wieder an den Zeichentisch gekriegt. Und dafür bin ich sehr dankbar. Denn niemand will dieses Buch eines Tages mehr in Händen halten als ich. Also Danke für Euer Lob und Eure Kritik in der Vergangenheit, und Danke für alles zukünftige positive wie negative Feedback in der Zukunft. Ich hoffe, Ihr macht Gebrauch von der Kommentarfunktion, das hilft mir sehr.

Und wo ich gerade beim Bedanken bin: ein paar ganz wichtige Adressaten. Zuallerst Carsten Dörr, dem ich unglaublich dankbar bin, dass er mir so selbstlos beim Kolorieren hilft. Dann Sander Falise, der für die Programmierung der Seite zuständig ist. Allen Räderchen im Hintergrund, die immer an dieses Projekt geglaubt haben. Und ein ganz besonderes Dankeschön an meine Familie, für Eure unglaubliche Geduld.