Zurück aus Dortmund bin ich nicht mit leeren Händen gekommen, ich hab tatsächlich einen Rudolph-Dirks-Award abräumen können, diesmal ist es nicht „nur“ bei einer Nominierung geblieben: Fahrradmod hat den Preis für das beste Szenario bekommen, eine Kategorie und ein Preis, der mir sehr viel bedeutet. Ich hab mich wahnsinnig darüber gefreut und schwebe auch immer noch auf einem kleinen Wölkchen durch die Wohnung.

Es war sowieso eine sehr schöne Veranstaltung, diese Preisverleihung, sehr unterhaltsam moderiert von Matthias Wieland, in netter Runde am Tisch mit den Kollegen Flix und Wüstefeld, die ebenfalls nicht leer ausgingen, dazu gab es sehr leckeres Essen und Getränke. Man fühlte sich doch sehr verwöhnt, und ich möchte dem ganzen Team der Dortmund Comic Con, allen voran Pippo Tavares herzlich für diese schöne Geste und die Gastfreundschaft danken. Ich finde es sehr schön, dass es diesen neuen Preis gibt, und nicht nur, weil ich ihn gerade selbst bekommen habe. Sondern vor allem, weil dadurch endlich auch mal die Comics Würdigung erfahren, die nicht oder nur wenig in den Feuilletons besprochen werden. Es ist dies ein Preis, der sowohl die Unterhaltungscomics wie die ernsteren Stoffe prämiert, und orientiert sich damit an den amerikanischen Eisner Awards. Es war höchste Zeit für diesen Preis, und ich hoffe, dass er sowohl in der Comic-Industrie als auch in der Presse die Aufmerksamkeit bekommt, die er verdient.
Vielen Dank.

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The Techniques – Travelling Man